Tun Sie weniger, erreichen Sie mehr...
Neben der Fähigkeit, klare Entscheidungen zu treffen, ist der wichtigste Schlüssel zu dauerhaftem Erfolg die
Notwendigkeit, dem Schicksal zu vertrauen. Das heißt, sich dem, was Ihrer Seele geschickt wird, hinzugeben.
Dieser Schlüssel ist einer der wichtigsten, weil er sehr häufig übersehen wird, denn wir müssen lernen zu vertrauen,
und uns führen zu lassen. Ich spreche hier von der Notwendigkeit, zu erkennen, dass wir Hilfe brauchen und auch bereit
sind, diese anzunehmen. Wer sagt: Lass mal, ich schaffe das schon allein, der ist irgendwann allein. Wussten Sie das?
Elton John sagte einmal, er hätte sein halbes Leben vor sich hin vegetiert, einsam, allein, drogenabhängig und krank und allen
Menschen eine große Show vorgespielt. Und er habe 15 Jahre gebraucht um folgende 3 Worte über die Lippen zu bekommen:
Ich brauche Hilfe!
Ein Elton John, ein Beckenbauer, ein Michael Schumacher, ein Boris Becker, sie alle hatten hunderte von Helfern:
Produzenten, Trainer, Berater, bis hin zu ihrer Familie, die ihr Leben in den Dienst dieses einen Menschen gestellt
haben. Sie können sicher sein, dass alle durch Ihren Erfolg glücklich gewordenen Menschen um diese Unterstützung
wissen und damit zutiefst dankbar umgehen.
Es geht also darum zu lernen, sich zu seinen Zielen und Wünschen führen zu lassen, und jede Form der Unterstützung
anzunehmen, und nicht darum, zu kämpfen und sich anzustrengen. Wenn Sie versuchen, Ihre Ziele durch Kampf zu erreichen,
werden Sie einen hohen Preis zahlen. Denken Sie an die Herzinfarkte, den Verlust eines Partners, oder gar der Familie,
oder an die Aufgabe Ihrer Freizeit. Sollten Sie kämpfen, ist es häufig sogar so, dass Sie Ihr Ziel gerade deshalb nicht
erreichen.
Wie aber ist es uns nun möglich, mühelos und leicht Wünsche zu realisieren?
Die Zen-Meister würden sagen: Tun Sie weniger, erreichen Sie mehr. Tun Sie nichts, erreichen Sie alles! Der Schlüssel
hierzu ist Ihr Vertrauen. Vertrauen Sie Gott und Ihren Mitmenschen. Die werden Sie zu Ihren Zielen führen. Das setzt
voraus, dass wir alles, was uns widerfährt, als Hinweis zu unseren Zielen entdecken. Dass wir die Wegweiser, die uns
ständig begegnen, erkennen und nutzen. Lernen Sie, das Feedback wahrzunehmen, sowohl von außen, z. B. durch einen Rat
oder ein Buch, wie auch von innen, durch Ideen und Intuition und vertrauensvoll anzunehmen. Dies ist der schnellste Weg
in ein erfolgreiches und glückliches Leben.
Hilfe anzunehmen, will allerdings gelernt sein, weil sie sich immer anders darstellt, als es unser Verstand erwartet.
Unsere, aus unserem Verstand konzipierten, falschen Vorstellungen und Sichtweisen sind es, die viele Menschen das Leben
als anstrengend und mühevoll erleben lassen. Das Problem der meisten ist, dass sie die Welt gerne anders hätten, als sie
sie sich vorgestellt haben. Deshalb erfahren Sie sich meist als Opfer der Umstände und können so die Hilfe und
Unterstützung in allem was Sie umgibt, nicht mehr erkennen. Es gibt immer wieder Menschen, die jammern, dass sie keine
Hilfe bekommen, es ist jedoch eher so, dass Sie sie nicht sehen, wie der Mann in der folgenden Geschichte:
In einem Dorf, gelegen am Ufer eines Baches ereignete sich Folgendes: Durch ein verheerendes Unwetter verwandelte sich
der Bach in einen reißenden Strom. Das Wasser trat über die Ufer und überschwemmte das ganze Dorf, bis sich der
Wasserpegel bereits im 1. Stock jenes Einwohners befand, der partout keine Anstalten machte, seine Koffer zu packen.
Während alle anderen Dorfbewohner flohen, kam ein Rettungsboot auf ihn zu. Die Leute riefen: "Komm doch endlich, pack
die Klamotten zusammen und steig ein, hier ist doch nichts mehr zu retten". Er antwortete ganz gelassen: "Nein, nein,
fahrt mal ruhig weiter, ich bete jeden Tag und vertraue Gott. Er wird mir schon helfen." So ruderten Sie weiter. Als
das Wasser den 2. Stock erreicht hatte, kam das nächste Boot vorbei. Auf die flehende Frage, ob er denn nicht endlich
einsteigen wolle, entgegnete er wieder nur: "Nein, nein, fahrt ruhig weiter, ich bete jeden Tag und vertraue Gott, er
wird mir schon helfen." Als das Wasser dann das Dach erreicht hatte, kam ein drittes Boot vorbei. Auch dieses ließ der
Mann von dannen ziehen mit den Worten: Nein, nein, fahrt ruhig weiter, ich bete jeden Tag und vertraue Gott, er wird
mir schon helfen. Eine Stunde später war der gute Mann ertrunken. Sein Glaube war beinahe den Bach 'runtergegangen,
aber zum Glück kam er trotzdem in den Himmel. Dort angekommen fragte er Gott: "Sag mal, Alter, warum hast Du mir
nicht geholfen? Ich betete jeden Tag und habe Dir immer vertraut. Wo warst Du denn?" Darauf antwortete Gott: "Wieso,
ich habe Dir doch 3 Boote vorbeigeschickt".
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